Linux
Projekt Homeserver: XDCC -Downloader mit Web-Client (XDCC Grabscher)
von sl[A]cker am 30. August 2010, unter Allgemein, How-To, Linux, Software, Windows
Den Torrent Client mit Web Interface und Email-/Jabber-Benachrichtigung haben wir ja bereits. Lange war ich auf der Suche nach einem ähnlichen System für XDCC. Und siehe da, was ich vor Kurzem entdeckt habe. XG aka XDCC-Grabscher befolgt das Server-Client-Prinzip und wird als Open-Source bereitgestellt. Der Server läuft entsprechend auf dem Homeserver und übernimmt die Downloads. Der Client ist für die grafische Anzeige und Bedienung zuständig. Speicherbare Suchen und Tages- & Wochen-Top-Listen (so interpretiere ich die Buttons ODay Packets und OWeek Packets) sind ebenfalls integriert, somit bleiben kaum Wünsche offen. Die Homepage bietet leider bisher nur nur wenig Dokumentation, was ich an dieser Stelle als Beitrag zum Projekt beisteuern möchte. Diese Anleitung zeigt wie der Linux-Server installiert, konfiguriert und in den Autostart gebracht wird. Eingegangen wird auch auf die unterschiedlichen Clients (Windows/Linux/Browser). [weiter lesen...]
VirtualBox Gasterweiterungen unter Fedora 12 installieren
von sl[A]cker am 30. März 2010, unter How-To, Linux

Heute wollte ich testweise den Amahi Homeserver in einer virtuellen Maschine installieren. Die Grundlage für Amahi ist Fedora 12. “Nichts leichter als das” dachte ich mir, lud das DVD-Image herunter und installierte eine frische VM. Danach wollte ich schnell die VirtualBox Guest Additions installieren, was sich jedoch als schwieriges Unterfangen entpuppte, da ich bei jedem Versuch eine Fehlermeldung erhielt und folgendes im Installations-Log angezeigt bekam:
Makefile:23: *** Error: unable to find the sources of your current Linux kernel. Specify KERN_DIR=<directory> and run Make again.. Schluss.
Nach etlichem Stöbern im VirtualBox-Forum, Google und einigem Herum probieren fand ich dann doch noch die Lösung, welche ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte …
Projekt Homeserver: Torrent Client mit Web Interface und Email-/Jabber-Benachrichtigung
von sl[A]cker am 21. September 2009, unter How-To, Linux, Software
Zuletzt bearbeitet am 16. Januar 2010 um 23:20
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ACHTUNG! Diese Anleitung bezieht sich auf Deluge-Versionen <= 1.1.9. Neuere Versionen unterstützen einige der genannten Möglichkeiten nicht. So sind z.B. die genannten Plugins bisher noch nicht kompatibel zu Versionen >= 1.2.0. Weiterhin gibt es für V1.2.0 Änderungen bzgl. des Init-Scripts.
Da ich nun die Installation und Konfiguration eines Torrent-Clients auf meinem Homeserver abgeschlossen habe dachte ich mir, ich teile meine Erfahrungen an dieser Stelle mit der Welt … oder den zwei Leuten, die mein Blog lesen.
Folgende Software findet für die genannten Aufgaben auf meinem Ubuntu Homeserver Verwendung:
Die Aufgabe ist folgende: Ich möchte die Möglichkeit haben, aus der Ferne (wie z.B. aus dem Büro) Torrents hinzuzufügen, in der Hoffnung, dass diese fertig sind bis ich heim komme. Das ist ganz nützlich wenn die neueste Version diverser Linux-Distributionen erscheint, die zu hause gleich getestet werden wollen. Ich möchte ebenso eine Benachrichtigung erhalten, wenn ein Download abgeschlossen ist, sodass ich nicht ständig in die Weboberfläche schauen muss. Ein ebenso wichtiger Punkt ist das möglichst komfortable hinzufügen von Torrents. [weiter lesen...]
Projekt Homeserver: Ubuntu Server + Gnome + Remotezugriff [Update 10.08.2009]
von sl[A]cker am 22. Juli 2009, unter How-To, Linux
Zuletzt bearbeitet am 11. Oktober 2009 um 12:23
Aufbau und Verwendung
Ich habe mir zuhause auf einem alten Rechner (P4 2GHz, 512MB RAM, Onboard-Grafik/LAN, zwei IDE-Platten [ja, es gibt noch Leute, die sowas benutzen]) einen kleinen Homeserver, basierend auf Ubuntu Server 9.04, installiert. Hier sollten allerhand Spielereien wie ein Torrent-Client mit Webinterface, ein Teamspeak-Server und diverse Dedicated Game-Server ihren Dienst verrichten. Wird der Server nicht gebraucht, wird er heruntergefahren oder in den Standby/Hibernate versetzt und bei Bedarf per Wake-On-LAN wieder gestartet, Stichwort: Strom sparen.
Da ich doch ein verwöhnter bzw. konsolenfauler GUI-User (bei aller Liebe zur Konsole per SSH) bin ist dann nach dem Stolpern über DIESEN Foren-Post noch Gnome samt Ubuntu-Theme drauf gekommen. Ich weiß, bei 99% aller erfahrenen Ubuntu-Server-Admins bin ich jetzt unten durch, aber mal ehrlich: Es ist nur ein kleiner Homeserver. Lt. Insiderberichten wird sogar beim Softwaregiganten SAP Gnome auf Webservern inkl. Remote-Zugriff eingesetzt ;)
Möglichkeiten für den Remote-Zugriff
Nun musste natürlich auch eine Möglichkeit für den Remote-Zugriff her. Hierbei kam es mir darauf an, dass der Server sowohl über LAN als auch über das Internet erreichbar ist. In Frage kommen hierbei unter Linux nicht gerade viele Möglichkeiten. Die mir bekannte war der in Gnome integrierte VNC-Server, welcher jedoch per default leider nur bei aktiver User-Session funktioniert. Somit hätte ich nach einem Logout/Reboot keine Möglichkeit mehr, mich zur grafischen Oberfläche zu verbinden. Lt. @jow85 lässt sich dies zwar über eine Konfigurationsanpassung bewerkstelligen, jedoch ist mir VNC über das Internet ohnehin zu unsicher. Die Sicherheit wäre sicherlich über einen SSH-Tunnel gewährleistet, da ich jedoch auf diesem Terrain keine Erfahrung vorweisen kann über diesen Weg eher negative Erfahrungen gemacht habe (bei wiederholtem Aufruf verbindet sich VNC nicht mehr) und ich dann immer erst den Tunnel und anschließend die VNC-Verbindung herstellen müsste, suchte ich zunächst nach einer Alternative. Ich hatte mir das so vorgestellt, dass ich einfach nur ein Programm starte, in welchem ich dann Server, Name und Passwort eingebe, fertig.
Lösung: NX von Nomachine
Recht schnell fündig geworden bin ich auf nomachine.com, welche eine Remote-Lösung für Linux namens NX anbieten. Hiervon gibt es eine kostenlose Variante “NX Free Edition”, welche ich mir mal näher angesehen habe. NX tut im Prinzip genau das automatisch, was ich nicht händisch tun möchte: einen SSH-Tunnel zum Server aufbauen und darüber eine Remote Session einleiten. Perfekt! Auch in der Praxis überzeugt mich diese Lösung ungemein. Für alle gängigen Betriebssysteme steht ein Client und ein Server bereit. Bei mir im Einsatz sind nun der Linux Server unter Ubuntu (Homeserver), der Windows Client unter Windows 7 RC (PC) und der Linux Client unter Linux Mint Gloria (Laptop). Ich nutze diese Kombination nun seit mehreren Tagen und bin völlig zufrieden. Eine offizielle portable Version für USB-Sticks und dergleichen gibt es nicht. Die Anleitungen, dies über eine Batch-Datei zu lösen sind mir zu rudimentär. Hierfür habe ich mir jedoch vorgenommen, selbst eine Lösung bereitzustellen. Sobald ich diese fertig habe werde ich sie natürlich mit euch teilen. Auf der Homepage von Nomachine gibt es noch ein Java-Applet, welches über den Browser aufgerufen wird, jedoch scheint dieses eine Art Plugin im Browser zu installieren, was ich auf fremden Rechnern nicht tun möchte.
Eine kleine Schwäche zeigt sich wohl bei der Systemverwaltung unter Ubuntu per Remote, doch dazu mehr in einem gesonderten Post.
Habt oder plant ihr auch einen (kleinen) Server zuhause? Schreibt mir doch in den Kommentaren, für welche Zwecke ihr ihn nutzt und was euch sonst noch alles einfällt.
